Theatertherapie


Theatertherapie ist eng mit der Kunsttherapie verwandt. Bei beiden wird das eigene künstlerische Schaffen als therapeutisches Mittel eingesetzt. Während die Kunsttherapie gestalterisch mit Farbe oder Ton arbeitet, wird in der Theatertherapie der Raum als solches genutzt, um den eigenen Körper oder die eigene Stimme einzusetzen, sich in andere Rollen zu begeben und Begegnungen spielerisch zuzulassen. In diesem geschützten Rahmen ist es erlaubt, auch mal laut zu schreien oder Wut zu zeigen, sich groß zu fühlen obwohl man sonst eher klein ist, oder sich auch mal ganz klein und empfindsam zu zeigen obwohl man sonst immer stark sein muss.